Beim Barte des Propheten

Extra | ERICH KLEIN | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

ISLAM Fünf Neuerscheinungen informieren auf höchst unterschiedliche Weise über den Islam: in Form eines Katechismus, als theologisch-kulturwissenschaftliche Studie, als Reisebericht und als Länderstudie. 

Was der Islam heute ist, lässt sich kurz sagen: eine Ersatzreligion nach dem Ende des Kalten Krieges. Nach dem merkwürdig widerstandslosen und verhältnismäßig konfliktfreien Untergang des einstigen Weltreiches des Bösen, der UdSSR, ist die arabische Welt an deren Stelle getreten. Mittlerweile hat sich auch im deutschsprachigen Raum ein reger Markt zur Erklärung der weltweit zweitgrößten Religionsgemeinschaft nach dem Christentum herausgebildet. Immerhin geht es um fünfundsechzig Länder, in denen Muslime die Bevölkerungsmehrheit darstellen. Dabei leben von den insgesamt 1,2 Milliarden Muslimen nur zwanzig Prozent in der arabischen Welt.

Bloße Anlassschreiberei ist John Esposito, Professor für Religion und Internationale Beziehungen an der Georgetown University in Washington,


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