Über alles schreiben

ROBERT CZEPEL | Extra | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

BIOGRAFIE "Der liebe Gott weiß alles, Arthur Koestler weiß alles besser", meinte Albert Einstein. Eine neue Biografie weiß fast alles über den gebürtigen Ungarn. 

Mehr als zwanzig Jahre nach seinem Tod ist es still um Arthur Koestler geworden. Die meisten seiner Bestseller sind längst aus den Regalen der Buchhandlungen verschwunden. Geschrieben hat Koestler über fast alles, worüber man schreiben kann: den Sklavenaufstand des Spartakus, das Leben Johannes Keplers, die psychologischen Charakteristika des Witzes, Quantenphysik, die Destruktivität des Menschen - und da sind seine vielfältigen journalistischen Reportagen noch gar nicht eingerechnet.

   Koestler war immer eigenständig, oft originell, lag bisweilen aber auch ordentlich daneben - etwa im Buch "Die Wurzeln des Zufalls", in dem Koestler die Ergebnisse der modernen Physik im Sinn der Parapsychologie zu interpretieren versuchte. Auf mehr Resonanz stieß hingegen seine Analyse kreativer Denkprozesse in "Der göttliche Funke".

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