Weibliche Erkenntnis

Extra | LUKAS WIESELBERG | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

WISSENSCHAFTSFORSCHUNG Die Soziologin Bettina Heintz hat mit Kolleginnen untersucht, wie Frauen im Wissenschaftsbetrieb (keine) Karriere machen. 

Zur Jahrhundertwende, im Studienjahr 2000/01, schlossen in Österreich erstmals mehr Frauen als Männer ein Studium an einer Hochschule ab. Mittlerweile macht der Anteil der Absolventinnen schon knapp 52 Prozent aus. Je höher aber die Karriereleiter an Österreichs Universitäten, umso dünner wird die Luft nach wie vor für Frauen. Laut Daten des Bildungsministeriums von 2002 lag der Frauenanteil bei Uniassistenten bei knapp 26 Prozent, bei Professorinnen bei 6,8 Prozent.

  Diese Daten sind so bekannt wie die Sonntagsreden der Politiker zahlreich, die zur Änderung der dafür verantwortlichen Rahmenbedingungen aufrufen. Dem jüngst erschienenen Buch "Wissenschaft, die Grenzen schafft" geht es nun nicht um diese Rahmenbedingungen - etwa die größeren familiären Belastungen oder das Fehlen sozialer Netzwerke von und für Frauen. Die drei Soziologinnen


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