Ausgefischt

Extra | KARIN CHLADEK | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

UMWELT Hans-Peter Rodenberg liefert in "See in Not" eine komprimierte, beunruhigende Bestandsaufnahme der Meere - der weltweit wichtigsten Nahrungsquelle. 

Das ehemalige britische Armeleuteessen Fish and Chips ist heute beinahe ein Luxusmenü - zumindest, wenn es der traditionell übliche Kabeljau sein soll. Nicht nur die Kabeljaubestände brechen trotz Schutzmaßnahmen und sogar ausgedehnter Fangverbote immer mehr ein. Wie war es möglich, dass Fischvorkommen, die jahrhundertelang unerschöpflich schienen, in nur wenigen Jahrzehnten beinahe zum Verschwinden gebracht wurden? Was hat das für Konsequenzen für die Nahrungskette, aber auch für die vielen menschlichen Kulturen, die eng mit dem Meer und dem Fischfang verflochten sind?

  Diesen Fragen widmet sich der ARD- und Spiegel-Reporter Hans-Peter Rodenberg in "See in Not", das den neuesten Forschungsstand über die "Nahrungsquelle Ozean" zusammenfasst. Wie dramatisch die Situation ist, verdeutlicht der Autor in Reportagen, die nach


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