Rufmord in der Südsee

KARIN CHLADEK | Extra | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

ABENTEUER Caroline Alexander zeigt nach ihrem Bestseller über Shackletons Antarktis-Expedition nun einen noch berühmteren historischen Fall der Seefahrtsgeschichte in neuem Licht: die Meuterei auf der Bounty. 

Bis heute ist das Interesse an der legendären Meuterei vom 28. April 1789 lebendig - so lebendig wie die Nachfahren der Meuterer und ihrer tahitianischen Frauen, die nach wie vor auf Pitcairn leben, jener Insel, auf die sich die meisten Meuterer zurückzogen. Zuvor hatten die Offiziere und Seeleute der HMS Bounty, die Brotfrüchte aus Tahiti als Nahrung für die Sklaven in den britischen Kolonien nach Jamaika bringen sollte, die Bounty gewaltsam unter ihre Kontrolle gebracht und den Kommandanten William Bligh gemeinsam mit 17 ihm treuen Männern in einer Nussschale auf hoher See ausgesetzt.

  Entgegen alle Wahrscheinlichkeit gelang es Bligh, das völlig überladene, nur 7,5 Meter große Boot in 48 Tagen zu einem holländischen Stützpunkt nach Timor zu steuern. Diese navigatorische

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