Vom Essen lesen

Extra | ARMIN THURNHER | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

GASTRONOMIE Bücher übers Essen können Kochbücher sein, aber auch Lesebücher. Und dann gibt es noch Mischungen: Bücher übers Kochen, die man gerne und mit Gewinn für sein Kochen liest. Hier sind zwei von dieser Sorte, plus fünf soeben erschienene Kochbücher. 

Von Absinth bis Zabaione" hieß ihr erstes Buch und befasste sich mit mehr oder weniger kuriosen Geschichten zum Thema Essen. Hannes Bertschi und Marcus Reckewitz hatten Erfolg damit, also legen sie nun ihre zweite Sammlung vor: "Champagner, Trüffel und Tatar. Neue kuriose Geschichten aus der Welt der Speisen und Getränke". Die Kuriosität der von ihnen erzählten Geschichten spielt aber keineswegs auf Abseitigkeiten oder Entlegenheiten an, sie geht bisweilen durchaus ins Zentrum der Sache. Der sattelfeste Gourmet muss zu einer gewissen Expertise imstande sein, die über das bloße Zungenschnalzen hinausgeht. Bei Tisch kann es schon einmal sein, dass die Rede auf das Thema Genfood kommt, und was dann? Wenn der Gourmet Bertschi/Reckewitz


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