Ngiyakuthanda heißt: Ich liebe dich

MARTIN DROSCHKE | Extra | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

Geschenkbücher Der britische Fotograf und Designer Ben Schott hat obskure Wissensbestände originell aufbereitet. Christian Ankowitsch hat es ihm mit Erfolg nachgemacht. 

Mit Wissen zu prahlen, ist schick geworden, dem Kult um Armin Assinger und der "Millionenshow" sei's gedankt. Uncool ist, wer nicht mitmacht beim Um-Sich-Schleudern mit nutzlosem Wissen. Pfiff hat, wer alle Antworten der Brettspielversion auswendig lernt wie einstmals seine Lateinvokabeln. So einer besteht auch jeden Bewerbungstest! Ist fit für die Jobbörse. Macht Karriere. Hat Zukunft.

  Die wahre Elite freilich, die Profis der Klugscheißerei, findet es reichlich öde, am abendlichen WG-Tisch immer nur wissen zu dürfen, was Spieledesigner als originell und fragenswert definiert haben. Sie bevorzugt die Königsdisziplin der Klugscheißerei, um die WG-Genossen verbal an die Wand zu drücken. Sie ist nämlich in der Lage, die rhetorische Frage: "Wisst ihr eigentlich ..." zu bilden und sogleich einen Nebensatz anzuschließen.

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