Saubarteln at Midnight

Extra | ANDREAS UNGERBÖCK | aus FALTER 41/04 vom 06.10.2004

SPECIAL Man muss nicht immer früh schlafen gehen. Die Viennale leistet sich mit "Fear East" ein Mitternachtsprogramm, dessen Beiträge alle aus Asien stammen. 

Mitternachtsschienen gehören bei Filmfestivals seit Jahren zum guten Ton. Wundern kann einen das nicht, denn nach einem Tag voll angestrengter und anstrengender Filmkunst lässt man sich spätabends gerne nochmals den Kopf durchpusten. Auch die Viennale hatte einmal eine, die hieß "Twilight Zone" und wies so manchen Höhepunkt auf - wie etwa den Director's Cut von Friedkins Serienkillerstudie "Rampage". Später gab man sich diesbezüglich eher zurückhaltend, ehe 2001 der Erfolg einer Reihe japanischer Geisterfilme unter dem Titel "Restless Souls" dem Konzept erneut Recht gab.

  Heuer setzt man daher einmal mehr auf Ware aus Südostasien, und erklärte Saubartln wie der japanische Vielfilmer Takashi Miike und Yuthlert Sippapak, ein filmisch radikal unterbelichteter Thairegisseur mit einem Faible für schrillen Unfug ("Buppha


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige