Die Rosen Gottes

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 42/04 vom 13.10.2004

ISLAMISMUS Türkische Gastarbeiter sind fromm und bleiben unter sich. Nun werden ihre Kinder in Wien von Islamisten umworben. Wiens fortschrittliche Türken warnen vor radikalen Strömungen. 

Schon einmal Yeni Hareket ("Neue Bewegung") gelesen? Das ist eine dieser Stadtzeitungen, die Wiens Türken gratis in die Hand gedrückt wird. "Es ist Zeit zu handeln!", lautet die Blattlinie. Potenzielle Lesergemeinde: 220.000 österreichische Türken. Das Blatt ist voll mit Inseraten islamischer Fleischhauer, türkischer Möbelketten und Reisebüros. Hier wirbt man für günstige Pilgerfahrten nach Mekka und Urlaubsreisen zu muslimischen Stränden, wo die Badenden nach Geschlechtern getrennt werden.

  Zwischen all den knalligen Inseraten verstecken sich mitunter auch die Ergüsse von Muhammed Yusuf Matus,ka. Der Kolumnist mit dem langen Bart warnt vor der EU-Integration, denn dann werde es "gefährlicher für die Rechte der Muslime in diesem Land". Schon die EU-Fahne ähnle dem "Sternenkranz einer


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