"Ein Festival für Tagediebe"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN und MICHAEL OMASTA | aus FALTER 42/04 vom 13.10.2004

VIENNALE Direktor Hans Hurch erklärt, warum Jean-Marie Straub besser ist als Martin Scorsese, leistet Abbitte bei der Jugend und will das Seine dazu tun, damit Österreich endlich eine Republik wird. 

Seit 1997 ist Hans Hurch nun schon Direktor der Viennale, deren internationale Reputation er festigen konnte und die unter seiner Ägide weiter steigenden Publikumszuspruch erfuhr. Der 1952 in Schärding geborene Hurch arbeitete als Kulturredakteur für den Falter, war Regieassistent bei Jean-Marie Straub und Danièle Huillet und kuratierte Anfang der Neunzigerjahre das Projekt "hundertjahrekino".

Falter: Als Sie Ihren Job als Viennale-Direktor angetreten haben, gab es die hämische Bemerkung: Jetzt kommen Straub/Huillet ins Gartenbau. Heuer ist dem französisch-deutschen Filmemacherpaar die Viennale-Retrospektive gewidmet. Sie haben sich ziemlich lange Zeit gelassen - und es ist nicht das Gartenbau geworden, sondern nur das Filmmuseum.

Hans Hurch: Straub/Huillet hat's schon vor zwei Jahren


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