THE CLASH IN VIENNA 1977

Bier und Damenunterwäsche

EDEK BARTZ | Kultur | aus FALTER 42/04 vom 13.10.2004

Punk war 1977 eine Bewegung, die viele interessierte, insbesondere die Musikindustrie. Die Punkbands waren Hoffnungsträger der stagnierenden Rockmusik geworden. Die Idee, die wichtigsten Vertreter der neuen Musik - also Bands wie The Sex Pistols, The Clash, The Stranglers oder Generation X - gemeinsam auf Tournee zu schicken, erwies sich allerdings als unpraktikabel: Schon beim ersten Auftritt im Londoner Roundhouse kam es zu handfesten Prügeleien zwischen den Bands. Man entschied sich also dafür, die Bands einzeln auftreten zu lassen, und zwar in den Kellerlokalen der Szene, weil die kurzen Auftritte eigentlich nur dorthin passten.

  Als ich 1977 Berney Rhodes, Manager von The Clash und gute Seele des Punk, in London traf, zeigte er mir die Treffpunkte, Kellerlokale und Spelunken. Schließlich führte er mich zu einer Abbruchliegenschaft, wo ich die Bandmitglieder von The Clash traf. Neben einigen Sitzgelegenheiten gab es eine Schallplattensammlung: Reggae, Country, Abba und den Soundtrack

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