IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 42/04 vom 13.10.2004

Salam.Orient Das mit dem Orient ist so eine Sache. Zumindest seit Edward Saids maßgeblichem Buch "Orientalism", in dem er zeigte, wie sehr unser Bild vom Orient aus politischen Gründen entstellt war und ist. Um solchen politisch instrumentalisierten Klischees entgegenzuwirken, hat der frühere Szene-Wien-Chef Norbert Ehrlich bereits zum vierten Mal ein Festival zusammengestellt, das künstlerische Traditionen aus dem Nahen Osten näher bringt als sie uns gemeinhin sind. Zweieinhalb Wochen lang gibt es an mehreren Veranstaltungsorten in Wien (neben der Szene das Birdland und das Konzerthaus) Musik, Tanz und Poesie aus den verschiedenen orientalischen Kulturen; zu den Höhepunkten zählen der Eröffnungsabend am 14.10. mit dem Saz-Virtuosen Sivan Perwer und Gästen (u.a. Willi Resetarits), die aserbaidschanische (Jazz-)Pianistin Aziza Mustafa Zadeh (25.10.), die Jiapur Kawa Brass Band aus Indien (27.10.) sowie das Sidi Goma Ensemble mit Musik und rituellen Tänzen schwarzer Sufis (30.10.).


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