Sporschills Welt

Stadtleben | LENA LEMERHOFER | aus FALTER 42/04 vom 13.10.2004

JUGENDARBEIT Der Vorarlberger Pater Georg Sporschill betreut seit Jahren rumänische Straßenkinder. Ein Besuch bei den Kindern von Bukarest, die nur mit Geld aus Österreich überleben. 

Zu Pater Georg Sporschill kommt man nicht so einfach. Den Eisernen Vorhang gibt es zwar nicht mehr, dafür ist der Terminkalender für Besuche in Sporschills rumänischen Straßenkinderhäusern immer zum Bersten voll. Auf der "Farm" etwas außerhalb der Stadt geben sich die Besucher aus Österreich die Klinke in die Hand. Der Kanzler war schon da, ein paar Minister, hohe kirchliche Würdenträger. Diesmal hat sich FPÖ-Vizekanzler Hubert Gorbach angekündigt, um bei seinem Rumänienstaatsbesuch auch mal im Straßenkinderheim seines alten Vorarlberger Bekannten Pater Georg vorbeizuschauen.

  Macht sich auch gut, sich ein bisschen um die armen Kinder zu kümmern, wenn gerade die größte wirtschaftliche Einkommensquelle des Landes, die Erdölproduktion, von der österreichischen OMV aufgekauft worden ist.


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