Ausgesprochen viel

Stadtleben | WOLFGANG PATERNO | aus FALTER 42/04 vom 13.10.2004

BUCH & BIER Eine Entdeckung: phil in der Gumpendorfer Straße vereint Lokal und Laden.

Gute Frage: Weshalb musste es Oktober 2004 werden, damit Wien ein derartiges Geschäft abbekommt? Antwort: Christian Schädel, 28, Magister der Publizistik und grundsympathischer Grübler, nahm sich nach Studienende eine Auszeit, um während dieser von einer hervorragenden Idee gestreift zu werden: Am 6. November vergangenen Jahres, 1.43 Uhr, schreibt Schädel aus Laos ein Mail an eine Freundin. Er kündigt darin die glänzende Idee an, nicht nur eine weitere Businessbude aufzusperren, sondern Wien mit so einer Lokal-Laden-Kombination - wie sie in anderen Ländern längst gang und gäbe ist - in die Jetztzeit zu katapultieren.

Bei seiner Erfindung phil soll schönes und nützliches Rüstzeug für den urbanen Menschen unter einem Dach versammelt sein. Der Name, übrigens, auch ein Gedankenblitz: ",phil', griechisches Wortbildungselement, mit der Bedeutung: Liebe, Neigung, Freund und so", sagt Schädel, und


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