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Stadtleben | aus FALTER 42/04 vom 13.10.2004

Es ist absolut erstaunlich, was sich momentan lokalmäßig in Wien tut, und es ist noch erstaunlicher, wie viel sich gerade in dem Grätzel um die untere Mariahilfer Straße tut. Hier ein kurzer Auszug gerade eben erst eröffneter Gaststätten:

phil, 6., Gumpendorfer Str. 10-12, Tel. 581 04 89, Mo-Sa 12-22 Uhr.

Interessante Geschäftskombination (siehe Seite nebenan), unter anderem mit einer Bar, die über eine Faema aus dem Jahr 1964, Veroneser Pellini-Kaffee und einen "Naschmarkt-Teller" verfügt.

Lutz, die Bar, 6., Mariahilfer Str. 3, Tel. 585 36 46, tägl. 10-4 Uhr.

Eine enorm aufwendig und prächtig gestaltete Bar-Lounge über der Kofferzentrale. Viel Holz, viel Leder, sehr amerikanisch, sieht aus wie bei Ally McBeal.

Glacisbeisl, 7., MuseumsQuartier, Zugang Breiteg. 4, Tel. 526 56 60, tägl. 12-23 Uhr.

Na endlich! Die Bar-Italia-Menschen eröffnen das lang ersehnte Glacisbeisl gerade "soft", fantastischer Gastgarten, Wintergarten, Aquarium mit Saiblingen und Forellen, Kinderspielplatz, Wiener Beislküche, subtil modernisiert. Mehr davon demnächst.

Eng/Land, 6., Gumpendorfer Str. 33, Mo-Fr 18-1 Uhr.

Nennt sich auch "Der Genussraum des Gastrosophen", wer da keine Angst hat, den erwarten dort etwa ein Dutzend feine Weine glasweise, ein paar Salamis und Schinken, die offen im Lokal baumeln.

WEIN - Die Aufmerksamkeit für slowenische Weine wird größer, was weniger mit der EU zu tun haben dürfte als mit dem Engagement österreichische Winzer dort. Die Gebrüder Polz zum Beispiel die gemeinsam mit Miro Munda aus Kog in Jeruzalem ein Weingut gründeten. Der Chardonnay dieser Partnerschaft duftet nach Heu und Lageräpfeln, hat was Blumiges mit einer etwas bitter unterlegten Frucht. Pikant!

Preis: e 6,22, Bewertung: 3/5 (gut), bei Del Fabro, 5., Johannag. 34, Tel. 544 21 53.


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