"Komponieren ist altmodisch"

Extra | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 43/04 vom 20.10.2004

OLGA NEUWIRTH Mit sieben Konzerten widmet Wien Modern der Komponistin Olga Neuwirth ein umfassendes Porträt. Der "Falter" sprach mit ihr über ihre Plattensammlung, ihr Verhältnis zu Franz Schubert und über die Geduld von John Cage. 

Olga Neuwirth gehört längst zu den erfolgreichsten österreichischen Komponisten der jüngeren Generation. Ihre erste große Oper, "Bählamms Fest", wurde 1999 bei den Wiener Festwochen uraufgeführt. Im selben Jahr gab Pierre Boulez bei ihr ein Orchesterwerk ("Clinamen/Nodus") für die London Symphony in Auftrag und ging damit auf eine weltweite Tournee. Die 1968 in Graz Geborene war Composer in Residence unter anderem bei den Luzerner Festwochen (2002) und hat diese Position derzeit beim Straßburger Festival Musica inne.

Nach dem Studium an der Wiener Musikhochschule, das sie selbst als wenig befriedigend bezeichnete, holte sich Neuwirth wichtige Anregungen von den Komponisten Adriana Hölszky, Luigi Nono und Tristan Murail sowie von der Schriftstellerin


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