Dirty Sounds

Extra | WALTER WEIDRINGER | aus FALTER 43/04 vom 20.10.2004

FAUSTO ROMITELLI (1963-2004) Der italienische Komponist war ein Grenzgänger und Nonkonformist.

Im Zentrum meines Komponierens steht die Idee, einen Klang wie eine Materie zu empfinden, in die man hineintaucht, um deren physische und perzeptive Merkmale wie Gefüge, Stärke, Porosität, Helligkeit, Dichte und Elastizität zu schmieden. Daher Skulptur des Klangs, instrumentale Synthese, Anamorphose, Transformation der spektralen Morphologie, konstanter Drift in Richtung untragbarer Dichten, Verzerrungen, Störungen auch dank der Einbeziehung elektroakustischer Technologien. Und immer größere Bedeutung kommt den Klangfüllen nichtakademischer Ableitung, dem nicht sauberen und heftigen Klang überwiegend metallischen Ursprungs einer bestimmten Rock- und Technomusik zu."

  Mit unbändiger musikalischer Lust und gleichzeitig mit dem Gefühl hehrer Notwendigkeit hat Fausto Romitelli (geboren 1963 in Gorizia und vergangenen Juni nach längerer schwerer Krankheit in Mailand gestorben) die offenen


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