Transakustische Implosion

Extra | GERHARD STÖGER | aus FALTER 43/04 vom 20.10.2004

DSCHUNGEL WIEN MODERN Angesiedelt zwischen Wissenschaft und Freakshow, untersucht das Wiener Institut für transakustische Forschung seit sechs Jahren Klangphänomene und deren Drumherum. Nun liefert es einen Forschungsbericht für junges Publikum. 

Microsoft Word lässt sich nichts vormachen. Der Begriff "Transakustik" wird von der Rechtschreibprüfung des Programms gnadenlos rot unterwellt. "Tranksakustik" schlägt sie als Änderungsmöglichkeit vor, ebenso "Trankakustik", "Trabsakustik" und "Trapsakustik". Aber "Transakustik"? Keine Chance. Dass die vier Korrekturmöglichkeiten dem Duden unbekannt sind, liegt im unergründlichen Wesen von Bill Gates' Schreibprogramm begründet. Bei der "Transakustik" sind Sprachexperten und Microsoft aber einer Meinung: Den Begriff gibt es nicht.

  Und doch existiert in Wien seit sechs Jahren ein Verein, der sich Institut für transakustische Forschung (kurz: iftaf) nennt und konsequent an der Auseinandersetzung mit eben dieser Transakustik arbeitet.


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