trends bei schmuck & kosmetik

Extra | aus FALTER 43/04 vom 20.10.2004

In New York boomt Kabbala-Schmuck, in Paris bestellt man die Schuhe passend zur Tasche und Kosmetik mit eigenen Initialen am Flakon

Angeblich blättert man für schicke Klamotten ohne weiteres Beträge hin, die man für Designerschmuck, der genauso innovativ ist wie die Mode, nicht bereit ist zu bezahlen - behaupten heimische Schmuckdesigner. Die schlauen New Yorker sind uns wieder mal voraus: Dort werden vor allem eine witzige Idee und auffälliges Design geschätzt. Beim Schmuck ersetzen günstige Materialien Gold und Silber, etwa Federstahl, Büroklammern oder Gummibänder. Superstar Madonna hat mit ihrem Faible für jüdische Mystik und durch das Tragen eines einfachen Bändchens ums Handgelenk den Trend vorgegeben. Nun überschwemmen Accessoires für Anhänger des Kabbala-Kults den US-Markt. Schmuck mit Büroklammern gibt es auch in Wien. Hier bekommt man bunte Armbänder aus Büroklammern, hergestellt von afrikanischen Künstlern, etwa bei Habari im 6. Bezirk. In Deutschland ist die Wimpernwelle, eine Art Dauerwelle für die Augen, der Renner. Sie sollte sechs bis acht Wochen halten (Info: www .wimpernwelle.de). In Paris ist persönliches Styling gefragt, egal, ob bei Schuhen, wo man "Identity-Elemente" (z.B. Schuhe in einer bestimmten Farbe, die mit jener der Tasche harmoniert) innerhalb weniger Tage und zu moderaten Preisen geliefert bekommt, oder ob bei Kosmetikprodukten. Cremes werden auf den eigenen Hauttyp genau abgestimmt. Man kann aber auch individuelle Parfümkompositionen mit den eigenen Initialen auf dem Zerstäuber bestellen.


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