AUFGEBLÄTTERT

Kultur | MARTIN LHOTZKY | aus FALTER 43/04 vom 20.10.2004

Alle klassischen Zutaten sind vorhanden: eine hohe Lebensversicherung, ein Privatdetektiv, ein unerschütterliches Alibi, ein Hauptverdächtiger mit dunkler Vergangenheit. Für Kommissar Van Veeteren hat der Fall eine persönliche Dimension: Jaan "G." Hennan war sein Schulkollege und schuld am Tod eines Klassenkameraden. Doch der Kommissar kann den Fall der weiblichen Leiche in einem leeren Swimmingpool nicht aufklären, eine schlecht vorbereitete Anklage mündet in einen Freispruch für G. Das war 1987. Fünfzehn Jahre später wird der Fall G. (so auch der schwedische Originaltitel des jüngsten Krimis von Håkan Nesser) durch das Verschwinden des Privatdetektivs wieder aktuell. In "Sein letzter Fall" wird Van Veeteren, mittlerweile aus dem Polizeidienst ausgeschieden und als Buchhändler tätig, von seinen ehemaligen Kollegen noch einmal zu Rate gezogen. Das Aufspüren Hennans, der mit nun neuem Namen in einem kleinen Küstenort lebt, bringt eine letzte dramatische und nicht unblutige


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