"Das kannst filmen, Gaube!"

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 43/04 vom 20.10.2004

VIENNALE Joerg Burger gehört zu den aufgewecktesten Protagonisten der österreichischen Dokumentarfilmszene. Zuletzt hat er einen witzigen Film über seinen sturschädeligen und geistesverwandten Kollegen Wilhelm Gaube gedreht. 

Es gibt leichtere Wege, sein Geld zu verdienen, als mit Dokumentarfilm. So ungefähr 147 fallen einem sofort ein. Noch einige mehr, wenn derjenige, um den es in dem Film gehen soll, zwar selber Filmemacher ist, aber partout nicht gefilmt werden mag. Wilhelm Gaube ist so einer. Seit fast vierzig Jahren macht er Porträts von österreichischen Künstlern und Künstlerinnen und verweigert sich, ebenso lang schon, konsequent jeder Öffentlichkeit in eigener Sache. Dennoch, oder vielleicht auch deshalb, hat Joerg Burger jetzt ein Filmporträt über den bald achtzigjährigen Sturschädel gedreht: "In Wirklichkeit ist alles ganz anders - Der Filmemacher Wilhelm Gaube".

  Keine leichte Übung, obwohl Joerg Burger seit Mitte der Achtzigerjahre mit "dem Willi" befreundet


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