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Neo-Beisl

Stadtleben | aus FALTER 43/04 vom 20.10.2004

Die Wiener Küche in ihrer heftigen Art, mit reichlich Innereien, reichlich Kraut und reichlich anderen Dingen, die jetzt eigentlich nicht so gut angeschrieben sind wie Mozzarella, Lemongrass und Tigerprawns, diese Wiener Küche scheint wieder ein bisschen zu kommen. Zum Beispiel hier:

Wolf, 7., Burgg. 76, Tel. 990 66 20, Di-Do 17-24, Fr, Sa 17-2 Uhr.

Oftmals an dieser Stelle schon gelobt, aber es bleibt dabei: altes Beisl, atmosphärisch wunderbar in die neue Zeit gehievt, und eine Speisekarte, in der mit modernem Qualitätsbewusstsein in der Tradition geforscht wird. Goldmedaille!

Niggl, 16., Rankg. 36, Tel. 493 19 06, Do-Mo 9-22 Uhr.

Herrliches Siebzigerjahre-Beisl mit unvergleichlich herbem Charme. Seit kurzem kocht hier der Junior, der dies zuvor in Vikerl's Lokal und im Steirereck am Pogusch tat. Sensationell!

Goldmarie, 12., Hoffmeisterg. 7, Tel. 817 01 58, Mo-Fr 11-15,

Mo-Sa 18-24 Uhr.

Wunderschönes, revitalisiertes Gasthaus mitten in Meidling. Gekocht wird mit Herzblut, Rinderbrust, Ochsenschlepp, Wallerpaprikas und Blunzenstrudel - so, wie man's mag.

Tancredi, 4., Große Neug. 5/Ecke Rubensg. 2, Tel. 941 00 48, Di-Fr 11.30-14.30, Di-Sa 18-24 Uhr.

Revitalisiertes und optisch erfrischtes Traditionsbeisl mit kreativ veränderter Wirtshausküche, sehr kuschelige Kombination.

WEIN - 2003 war ein heißes Jahr, daran können wir uns jetzt, wo's saukalt ist, vielleicht kaum mehr erinnern. Aber die Weine zeigen's noch, der Grüne Veltliner DAC von Herbert Studeny, dem Hersteller des offiziellen "Musikantenstadlweines" aus Obermarkersdorf, etwa: leicht verbrannt in der Nase, heftig und schwer am Gaumen, 13,5 PS, gut, wenn Leberwurst, Sautanz und Ähnliches ansteht.

Preis: e 7,90, Bewertung: 3/5 (gut), bei Meinl am Graben, 1., Graben 19.


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