Visuelle Analphabeten

Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 44/04 vom 27.10.2004

FOTOGRAFIE In Kooperation mit Paris und Berlin findet heuer erstmals ein Wiener "Monat der Fotografie" statt. Der "Falter" sprach mit dem Wiener Fotogaleristen Johannes Faber über die immer noch unterbelichtete Wahrnehmung des Mediums in Österreich. 

Seit bereits 24 Jahren findet in Paris jeden zweiten November ein "Mois de la Photographie" statt. Eine Million Euro stand drei Kuratoren für das Programm 2004 zur Verfügung. Unter dem Übertitel "Histoire(s)" werden Ausstellungen im Centre Pompidou, Louvre, Jeu de Paume und an Dutzenden anderen Orten der Seine-Metropole gezeigt. Paris lud heuer erstmals ausländische Partnerstädte ein: Neben Berlin entschloss sich auch Wien letzten Herbst, an dem Fotomonat teilzunehmen. Der Wiener "Monat der Fotografie" wurde aber recht halbherzig begangen. Die mickrigen 57.000 Euro von der Stadt Wien reichten gerade mal für die Finanzierung der Festival-Drucksorten. Das meiste Geld floss in einen unhandlichen Katalog mit Vorworte der Kulturpolitiker


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