Monat der Fotografie

Einmal von Paris bis Texas und zurück

Kultur | aus FALTER 44/04 vom 27.10.2004

Über siebzig Institutionen, Galerien und Ausstellungsorte konnte die Stadt Wien 2004 für das städteübergreifende Fotofestival gewinnen. Im Grunde ist jeder, der öffentlich ein paar Fotos aufhängt, dabei. Ein Wermutstropfen: Aufgrund der kurzen Vorlaufzeit fehlen eigene Ausstellungen der wichtigsten heimischen Fotosammlungen, Albertina und Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB). Auch die schöne Schau des Porträtfotografen Cecil Beaton im KunstHaus Wien gehört seltsamerweise offiziell nicht zum Programm. Erfreulich ist die hohe Beteiligung von Offspaces und die Bandbreite an Fotogenres: Pressefotografie aus der Weimarer-Republik von Willy Römer (Wien Museum) und aus 16 Jahren Der Standard (ÖNB), historische Fotos der Wiener Weltausstellung 1873 (Technisches Museum) und des um 1900 wirkenden Porträtisten Ferdinand Schmutzer (Wiener Stadt- und Landesarchiv) und außergewöhnliche Präsentationen wie die Selbstporträts des Philosophen Jean Baudrillard (Institut Français). Nachfolgend


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