Träume von Rebhuhn

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 44/04 vom 27.10.2004

NEUES LOKAL Ein uraltes Beisl in der Berggasse gewann das Herz einer jungen Frau und darf deshalb nun weiterbestehen.

Gegründet wurde das Zum Rebhuhn 1905, berichtet Caroline Kargl, ihre Eltern führten es von 1970 bis 1992, als Kind hätte sie hier immer ein bisschen ausgeholfen. Dann ging die junge Frau nach Berlin, blieb dort viereinhalb Jahre, arbeitete im Medienbereich "und hatte nicht vor, jemals Wirtin zu werden". Im Frühling ereilte sie aber die Nachricht, dass im Zuge eines Rechtsstreits um ausständige Pacht das Beisl wieder an ihre Eltern zurückging. "Da hatten wir es plötzlich wieder", und um die Konzession nicht zu verlieren, musste es auch zumindest ein bisschen in Betrieb sein. Also kam Caroline Kargl wieder nach Wien, wieder um ein bisschen auszuhelfen, wie sie sich dachte - wuchs aber relativ rasch in die Sache hinein: Im Sommer noch gab es bloß einen provisorischen Minimalbetrieb am Abend, seit Anfang Oktober wird mittags und abends gekocht, die Nachfrage ließ ihr


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