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Alte Mauern

Stadtleben | aus FALTER 44/04 vom 27.10.2004

Nicht nur ein paar ganz interessante Neuinterpretationen des Themas Beisl gibt's da jetzt, auch alte Hütten, liebevoll und authentisch renoviert, frisch belüftet und herzlich bekocht, scheinen wieder ganz gut im Rennen zu liegen. Folgende zum Beispiel:

Gasthaus Wild, 3., Radetzkypl. 1, Tel. 920 94 77, Di-So 10-1 Uhr.

Das ehemalige Kraft's Weinhaus Wild, vor gut zwei Jahren von Erhard Auer (Amacord) sehr authentisch renoviert und wiedereröffnet.

Zum Schilling, 7., Burgg. 103,

Tel. 524 17 75, tägl. 11-1 Uhr.

Ehemaliges Gasthaus zur Gemütlichkeit, das 1993 von Tino Pontoni akribisch zum schönsten Beisl der Stadt renoviert wurde. Pontoni verschwand aus der Gastroszene, das Nachfolgelokal ist zumindest fast genauso schön.

Gmoa Keller, 3., Am Heumarkt 25, Tel. 712 53 10, Mo-Sa 11-24 Uhr.

Gasthauslegende, nicht zuletzt wegen Besitzerin Grete Novak, ihrer gerösteten Leber und ihrer Unfreundlichkeit. Seit vier Jahren von Wirtssohn Sebastian Laskowsky renoviert und wiedereröffnet. Nicht mehr legendär, aber immer noch sehr gut.

Kern's Beisl, 1., Kleeblattg. 4,

Tel. 533 91 88, Mo-Fr 9-23 Uhr.

Nachdem Andy Kern aus dem Lokal in der Wallnerstraße ausziehen musste (heute: Zur Wienerin), übernahm er eine ehemalige Imbissstube in der Nähe: Wiener Küche, wie sie herrlicher kaum sein könnte!

WEIN - Diversen Jung- und Primeurweinen sollte man gemeinhin ja eher weiträumig ausweichen. Als wahrer Spezialist auf (nicht nur) diesem Sektor erweist sich aber schon länger Johann Reinisch aus Tattendorf, der auch heuer wieder einen fruchtig-beerigen Jungwein aus Blauem Portugieser und Zweigelt hingebracht hat, der etwas gekühlt wirklich Trinkfreude bereitet. Besser und früher als Beaujolais Nouveau.

Preis: e 7,35, Bewertung: 3/5 (gut), bei Wein & Co, www.weinco.at


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