VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 45/04 vom 03.11.2004

Je mehr man zurückschaut, desto mehr schaut man in die Gegenwart. Seltsam. Tex Rubinowitz betonte kürzlich, seine Zeichnerkarriere habe vor zwanzig Jahren begonnen. Wo? Natürlich im Falter. Ich erinnere mich ganz genau, wie eines Tages ein Blatt einflatterte, das uns alle (damals war die Postmappe allgemein zugänglich) simultan so entzückte, dass wir es kopierten und im Gang aufhängten: Es war ein Comic mit dem anklagenden Titel "Zucchini, das fieseste Gemüse der Welt". Gern erinnere ich mich auch an "Die düstere Welt des Dr. Duwack", ebenfalls mehrteilig auf einer A4-Seite, die einen Zahnarzt zeigt, der sich auf eine merkwürdige Reise im Mund seines Patienten begibt. Wenig später schickte auch Rudi Klein ein: Ein Blatt, das es ebenfalls in den Gang schaffte. Es zeigte ein Paar, das sich sanft anlächelte. Drüber schwebten zwei Sprechblasen. Sie dachte: "Gleich wird er mir seinen ekligen Schlecker reinstecken." Er dachte (oder sagte er es sogar?): "Gleich werd ich dir meinen


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