"Keinen Cent für Ches Bild"

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 45/04 vom 03.11.2004

KUBA Ein neuer Film über Che Guevara läuft in den Kinos an. Camilo Guevara, sein ältester Sohn, erzählt, wieso seine Mutter nie auf den Revolutionär wütend war und wer wirklich an den Che-Turnschuhen verdient. 

Dem Papa ist er nicht aus dem Gesicht geschnitten. Trotzdem herrscht Aufregung unter weiblichen Gästen, als Camilo Guevara, der älteste Sohn von Che, ein Wiener Café betritt. Der 42-Jährige ist zur Premiere des neuen Films über seinen Vater nach Wien gereist (siehe Kasten). Im Kaffeehaus will ein junges Mädchen sogar ein Autogramm vom revolutionären Nachwuchs aus Kuba. Fankarten gibt's von El Che Junior zwar keine, dafür kriegt die Verehrerin einen Kuss auf die Wange.

Falter: Müssen Sie öfters fremde Frauen küssen?

Camilo Guevara: Auf Kuba nie.

Und in Europa?

Nicht so oft.

Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade Interviews über Ihren Vater geben?

Ich arbeite im Forschungszentrum Che Guevara, das sich um den Nachlass kümmert und Sachen besitzt, die noch nie veröffentlicht


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