WELT AUSSTELLEN

Visuelles Gedächtnis

Stadtleben | aus FALTER 45/04 vom 03.11.2004

Gut, 131 Jahre sind nicht gerade eine runde Zahl, aber auf das nächste Jubiläum der Wiener Weltausstellung von 1873 wollte man nicht warten. Andere Städte wie London haben sich schon längst in eigenen Ausstellungen der Geschichte "ihrer" Weltausstellungen gewidmet. Nun hat das Technische Museum Wien in den eigenen Beständen gekramt und eine kleine, aber feine Ausstellung komponiert. Im Zentrum steht dabei das Werk der Wiener Photographen-Association. Dieser Zusammenschluss von vier Studios war so etwas wie der offizielle Bilderproduzent der Großveranstaltung und hat im Vorfeld und während der Weltausstellung 2200 Fotografien gemacht. Das visuelle Gedächtnis der Ausstellung wurde später zerstreut, 262 dieser Fotografien fanden sich im Archiv des Technischen Museums.

  Ein besondere Rarität sind die Fotos von den Bauarbeiten 1872, die etwa zeigen, wie der schwere Rotundenring allmählich hinaufgehievt wurde. Architekturfotografie war seinerzeit ein echter Drahtseilakt, mussten

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