Knochenarbeit

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 45/04 vom 03.11.2004

WIRTSCHAFT In einem Ladenlokal in der Josefstadt haben zwei Techniker das Temperaturüberwachungsgerät T-Bone entwickelt. 

Überhitzte Serverkammerln ohne Klimaanlage, dafür voll mit wichtigen Daten, ein Fischtransport von Kroatien nach Wien, bei dem die heikle Ware tunlichst kühl gelagert werden muss, das Blutkonservenlager in einer Klinik: Die richtige Raumtemperatur ist für viele Unternehmen überlebenswichtig. Große Firmen haben große Geräte, um Kühl- und Klimaanlagen zu überwachen. In kleinen Firmen muss man selber regelmäßig nachschauen. Ein Wiener Zweimannunternehmen hat jetzt ein Gerät entwickelt, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Der so genannte T-Bone misst die Temperatur und meldet Unregelmäßigkeiten via SMS und E-Mail an die verantwortlichen Personen - bevor's zu spät ist.

  "Wir beuten uns selbst aus." Erich Frankl, 58, und Alfred Graf, 47, sitzen in einem Ladenlokal in der Josefstadt, zwischen gerahmtem Klimatechniker-Meisterbrief und Joseph-Beuys-Original,


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