Heidi & Geißenpeter

Stadtleben | WOLFGANG PATERNO | aus FALTER 45/04 vom 03.11.2004

STADTERKUNDUNG Das israelische Künstlerpaar Gil & Moti hat jetzt auch Wien in seinen kurios-kunterbunten Kunstkosmos integriert. 

Das erste Aufeinandertreffen war geprägt von Zufällen in gehäuftem Maß: Der 8. März ist Internationaler Frauentag, am 8. März 1994 hält der damalige israelische Ministerpräsident Simon Peres eine wichtige Rede, just an diesem Tag laufen sich auch erstmals Gil & Moti, die damals noch ganz anders hießen, über den Weg. Schließlich: Gil wurde am 8. März 1968 geboren.

  Seit zehn Jahren betreiben die beiden israelischen Künstler und Kunstfiguren Gil & Moti ihre kuriose Kunstwerkfabrik: Ihrer bürgerlichen Existenz haben sie sich längst entledigt, seit der mit viel Pomp und Plüsch zelebrierten Trauung vor drei Jahren kleiden sie sich auch ausschließlich wie Zwillinge, die gigantischen Farbtöpfen entstiegen sein könnten. 24 Stunden pro Tag verbringen sie seither gemeinsam, sie genießen dabei, so verdeutlicht es das synchrone Kopfnicken, die volle


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige