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Stadtleben | aus FALTER 45/04 vom 03.11.2004

Jetzt ist es den Rüben noch nicht wirklich gelungen, zum begehrten In-Gemüse für zeitgeistige Ernährungsfuzzis zu werden. Wozu sie freilich alle Voraussetzungen hätten: sind gesund (entwässernd, viel Vitamine, kaum Kalorien), sehen prächtig aus, haben eine lange, historische Vergangenheit. Sind aber halt weder thai noch toskanisch, Pech auch. Dabei überzeugt die seit kurzem angebotene Halmrübe, die schon von den Römern geschätzt und von Maria Theresia den Tirolern zum Schnapsbrennen überlassen wurde, erstens einmal durch Farbe - violett-weiß! - und auch durch ihre Verwendbarkeit sowohl als gedünstetes Gemüse (mit Petersil!) als auch roh genossen, wo sich die Halmrübe geschmacklich zwischen Radieschen, Bierradi und Kohlrabi ansiedelt.

Steirische Halmrübe, bei Kuczera, 4., Naschmarkt 374-376,

Tel. 587 60 52, Di-Sa 7-18 Uhr.


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