Die digitale Leinwand

Medien | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 46/04 vom 10.11.2004

FILM Mit einem kleinen Festival nimmt die "European DocuZone" am Wochenende den Testbetrieb auf. Ab kommendem Jahr sollen europaweit 200 Kinos regelmäßig per Satellit bespielt werden. 

Nimmt man Berlin her, werden sich die Sicherheitsleute, die bislang mit strengem Blick und dunklem Anzug einzelne Filmkopien aus Hollywood bis in die Vorführkabine des Multiplex am Potsdamer Platz eskortiert haben, wohl demnächst nach einem neuen Job umschauen müssen. Mehr als fünfzig Filme, die vergangenen Februar bei der Berlinale - einem der größten und wichtigsten Filmfestivals der Welt immerhin - auf dem Programm standen, wurden bereits nur mehr digital projiziert. Und über mangelnde Vorführqualität hat sich, soweit bekannt, offiziell niemand beschwert.

  Seit Jahren wird in aller Welt an digitalen Projektoren gearbeitet. Nicht nur die großen Hollywoodstudios investieren in die Entwicklung qualitativ hochwertiger Geräte (eine Auflösung von 4k, also 4000 Zeilen, gilt als Optimum), sondern


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