SAUNAREGELN

Vorher duschen!

Stadtleben | aus FALTER 46/04 vom 10.11.2004

Regelmäßiges Saunabaden stärkt die Abwehrkräfte. Wer einmal die Woche schwitzt, hat gute Chancen, erkältungsbedingten Krankheiten vorzubeugen. Aber nur, wenn man ein paar Regeln beachtet. Saunieren hat mit dem eigenen Wohlbefinden zu tun. Welche Anwendung wie lange vonstatten geht, hängt vom persönlichen Wohlfühlfaktor ab. Neueinsteiger sollten nichts übertreiben.

 Saunagäste müssen ausreichend Zeit mitbringen, ein Saunabad dauert ungefähr zwei Stunden. Voller oder leerer Magen sind schlecht.

 Vorher duschen und gut abtrocknen. Weil: Trockene Haut schwitzt schneller.

 In der Sauna auf den Holzpritschen ein Liegetuch verwenden, wermag schon im Schweiß anderer Leute liegen. Der Deutsche Sauna-Bund empfiehlt einen kurzen Aufenthalt, die Wirkung sollte intensiv sein: "Schwitzen Sie deshalb auf der mittleren oder oberen Bank. Acht bis 15 Minuten reichen dabei völlig." Die letzten zwei Minuten sollte man sitzen, das ist besser für den Kreislauf.

 Nicht sofort duschen oder ins Kaltwasserbecken hupfen, sondern erst an der (frischen) Luft abkühlen. Dann mit dem Kneippschlauch abkühlen. Vor dem Tauchbecken den Schweiß abduschen!

 Warm Fußbaden bringt ein tolles Körpergefühl, Kaltwasser erhöht die Widerstandsfähigkeit.

 Jetzt eine kleine Ruhepause.

 Zwischen den Saunagängen nichts trinken, sonst gibt's keine Entschlackung des Körpers.

 Drei Saunagänge reichen aus, alles andere wäre zu viel.

 Nach dem Saunabad keinen Sport machen, das ist schlecht für den Kreislauf.


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