Das Motto der Kunsthalle


FLORIAN HOLZER
Stadtleben | aus FALTER 46/04 vom 10.11.2004

NEUES LOKAL Bernd Schlacher hat das Kunsthallencafé am Karlsplatz übernommen, ein bisschen umgestaltet und mit zeitgemäßer Karte versehen.

Vor elf Jahren eröffnete das so genannte Kunsthallencafé am/im provisorischen Kunsthallencontainer von Adolf Krischanitz. Es etablierte sich rasch, erstens aufgrund seiner tollen Terrasse, zweitens wegen der Nähe zu Universitäten und Hochschulen, drittens, weil sich an dieses Publikum von Studierenden und Jungkünstlern sonst kaum ein Beisl wandte.

Seitdem veränderte sich die Situation dramatisch: Naschmarkt, MuseumsQuartier und eine Legion anderer Lokale im Freihausviertel machten dem Kunsthallencafé Konkurrenz; der Vorteil der einzigartigen Terrasse wurde zunichte gemacht, indem seit etwa zwei Jahren mit lähmender Geschwindigkeit irgendwelche Notstromaggregate rund um die Kunsthalle gebaut werden; die Kunsthalle selbst wurde abgerissen und übersiedelte bekanntlich ins MuseumsQuartier; na und zu den innovativsten Lokalen zählte das Kunsthallencafé

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