Keine US-Kopie!

Vorwort | HANNES SWOBODA | aus FALTER 47/04 vom 17.11.2004

Kommentar Europa bedarf keiner neuen Superuniversitäten, um im wissenschaftlichen Konkurrenzkampf zu bestehen. 

Das Ziel der EU ist ehrgeizig. Beim Europäischen Rat von Lissabon im Jahr 2000 versprachen die Staats- und Regierungschefs, Europa punkto Bildung an die Weltspitze führen zu wollen. Laut jüngsten Studien ist jedoch vom wissenschaftlichen Aufstieg Europas nicht viel zu merken. Zu viele junge aufstrebende Wissenschaftler verlassen die EU, weil sie in den USA eine ungleich bessere Forschungsinfrastruktur und universitäre Betreuung vorfinden. Wenn es Europa aber mit den Lissabon-Zielen ernst meint, darf es kein Talent brachliegen lassen und auf keinen einzigen Studierenden mit überdurchschnittlicher Leistungsbereitschaft verzichten. Welchen Weg müssen die EU-Staaten in der Bildungspolitik also einschlagen, damit sie sich im internationalen Konkurrenzkampf behaupten können? In der österreichischen Debatte tauchte in den vergangenen Wochen immer wieder die Idee auf, ähnlich


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