Kärnten is a Wahnsinn

Politik | NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 47/04 vom 17.11.2004

SPÖ Die Tage des Kärntner Parteichefs sind gezählt. Doch kommt nach Peter Ambrozys Abgang tatsächlich was Besseres nach? 

Der Mann übt schon eifrig. Beim roten Parteitag vor drei Wochen postierte er sich lächelnd am Eingang des Villacher Congress Center und schüttelte jedem Delegierten galant die Hand. Machte insgesamt 547 Handshakes. Dazu kamen noch 200 Gäste, die sich das Spektakel in der Halle nicht entgehen lassen wollten. Vor ein paar Tagen konnte der Ehrgeizling mit seinen Ambitionen nicht mehr länger hinterm Berg halten. Gerhard Köfer, 43, Sozialdemokrat und Bürgermeister von Spittal, deponierte in den Medien "sein grundsätzliches Interesse" an einem vakanten Posten: SPÖ-Chef von Kärnten.

  Bei den Kärntner Sozialdemokraten geht es wieder einmal drunter und drüber. Seit ihr Boss Peter Ambrozy am Parteitag nur mehr 61 Prozent der Genossen hinter sich vereinen konnte, lautet die Devise "Jeder gegen jeden und alle gegen Ambrozy". Zumindest auf eines konnten sich Präsidium


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