Bim beim Streik

Politik | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 47/04 vom 17.11.2004

Wiener Linien Längere Schichten und vier Stunden am Stück fahren: Die Straßenbahner wehren sich gegen ihre neuen Dienstvorschriften.

Die Schaffner sind los. Nach den Schalterbeamten der Bank Austria, die sich gegen ihren neuen Kollektivvertrag wehren, stellen nun auch die Straßenbahner die Signale auf Arbeitskampf. 800 der insgesamt 4000 Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Fahrer haben innerhalb einer Woche einen Antrag unterschrieben, der als letzte Konsequenz einen Streik verlangt.

  Denn die Wiener Linien haben ihren Fahrbediensteten eine neue Dienstvorschrift verpasst: Schichten, die bisher mit neun Stunden limitiert waren, dürfen nun zum Beispiel eine halbe Stunde länger dauern. Diese neuneinhalb Stunden müssen zudem nicht alle hintereinander, also en bloc, liegen, sondern können auf einen Früh- und einen Spätdienst aufgeteilt werden. Dienstbeginn und -schluss dürfen bis zu 14 Stunden auseinander liegen, zwei mehr als früher. Dass heißt, ein Fahrer fängt zum Beispiel in der


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