WIENBILD

Politik | aus FALTER 47/04 vom 17.11.2004

Nein, das ist keine Demo gegen den bösen Imperialismus. Vergangenen Freitag marschierten 800 Aktivisten durch die Stadt, um ausgerechnet gegen die KPÖ und für das Ernst-Kirchweger-Haus zu demonstrieren. Weil Österreichs Kommunisten doch kein Milliardenvermögen aus der DDR zugesprochen bekamen, mussten sie das besetzte Haus im zehnten Bezirk verkaufen. Nun revoltieren nicht nur Hausbesetzer - die dort umsonst wohnen durften -, sondern auch ein paar kommunistische "Stadtleiter". Etwa Kurt Wendt, der aufgrund der drohenden Räumungen personelle Konsequenzen bei der KPÖ sehen und das EKH verteidigen will. Delogierte Autonome gegen abgewirtschaftete Kommunisten. Das ist eben Brutalität


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