Kommentar

Musical in Wien? Ja, aber besser!

WOLFGANG KRALICEK | Kultur | aus FALTER 47/04 vom 17.11.2004

Mit der Bezeichnung Vereinigte Bühnen Wien (VBW) sind nicht etwa alle Wiener Bühnen, sondern nur jene gemeint, auf denen Musicals gespielt werden: Seit 1987 sind Theater an der Wien, Raimundtheater und Ronacher unter dieser gemeinsamen Trademark vereinigt. Seit damals blickt die Welt neidisch und vielleicht auch ein wenig ungläubig nach Wien: Vermutlich wird die kommerziellste aller Theaterformen weltweit nirgends so hoch subventioniert wie hier. Von den Stadtpolitikern wurden für das Phänomen stets achselzuckend die hohen Personalkosten angeführt; entschuldigend wird zugleich die enorme "Umwegrentabilität" des Tourismusmagneten Musical ins Feld geführt.

Anfang des Jahres kam Bewegung in die Vereinigten Bühnen. Der lang gehegte Plan, aus dem Theater an der Wien wieder ein Opernhaus zu machen, wird ab 2006 Wirklichkeit. Für die Vereinigten Bühnen bedeutet das logischerweise, dass sie dann nur noch zu zweit sein werden. Und weil das als Gastspielhaus konzipierte Ronacher für einen

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