Zimmer, Küche, Kabinett

CHRISTOPHER WURMDOBLER | Kultur | aus FALTER 47/04 vom 17.11.2004

THEATER Das Kabinetttheater ist das kleinste Theater Wiens. Manche halten es auch für das feinste. Jetzt bekommen die Puppenspieler, die ihr Publikum auf Wunsch auch bekochen, den Nestroy-Preis für die beste Off-Produktion des Jahres. 

K'ktschanghjong. Im Koreanischen heißt das "So etwas Ähnliches wie ein Theater". Bei einem Gastspiel in Seoul haben sich Julia Reichert und Christopher Widauer, die Gründer des Kabinetttheaters, den Namen ihrer Bühne übersetzen lassen, und waren mit dem Ergebnis äußerst zufrieden. Für "Sündenfälle", einen Abend mit Theaterminiaturen von Konstanty Ildefons Galczynski und Daniil Charms, bekommt das Kabinetttheater nun den Wiener Theaterpreis Nestroy für die beste Off-Theater-Produktion verliehen. Auch damit sind die beiden zufrieden.

  Die Puppe war der Anfang, dem Figurentheater - in all seinen Ausformungen - ist das Kabinetttheater treu geblieben. Das seit 15 Jahren bestehende, in Graz gegründete Ensemble zeigte seine Stücke im festen Haus

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige