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Kultur | KLAUS NÜCHTERN / Warmond | aus FALTER 47/04 vom 17.11.2004

LITERATUR Der holländische Autor Maarten t'Hart wird sechzig, veröffentlicht einen neuen Roman und empfängt eine Schar radelnder Journalisten. 

Ob sie denn wüssten, wer dort wohne, wird die Phalanx radelnder Journalisten gefragt, die sich soeben nach einer Adresse irgendwo hier zwischen Reitställen, Glashäusern und Grünflächen erkundigt hat. Ja, doch: Maarten t'Hart. Und ob man denn auch angemeldet sei? Aber sicher.

  Maarten t'Hart hat wachsame Nachbarn, die die Abgeschiedenheit respektieren, in welche sich der Bestsellerautor ("Das Wüten der ganzen Welt", "Die Netzflickerin"), Verhaltensforscher, J.-S.-Bach-Freak und passionierte Hobbyorganist zurückgezogen hat. Dabei ist t'Hart, der dieser Tage seinen sechzigsten Geburtstag feiert, durchaus kein weltfremder oder asozialer Mensch. Er hat nur Lebensgewohnheiten, die konventionelle Formen der Geselligkeit eher unmöglich machen: Er steht mit den Hühnern auf und geht mit ihnen schlafen. Aus diesem Grund macht t'Hart kaum Lesungen


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