LAGERFELD BEI H&M

Très démocratique?

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 47/04 vom 17.11.2004

Freitag vergangener Woche, kurz vor halb zehn, Hennes & Mauritz, Mariahilfer Straße. Ungefähr fünfzig Frauen und auch ein paar Männer warten darauf, dass die Türen aufgesperrt werden. Dann ist es endlich so weit, und die Leute rennen wie um ihr Leben in die Filiale des schwedischen Einkleiders. So etwas kennt man sonst nur aus Schlussverkaufstagen. Dabei gibt es heute überhaupt nichts billiger, sondern für H&M-Verhältnisse eigentlich nur teurer. Europaweit und limitiert.

  Karl Lagerfeld, gealterter, in Paris lebender deutscher Modezampano, hat für H&M eine Frauen- und eine Männerkollektion verfasst: Insgesamt 22 günstige Teile, eine Spur teurer, als das Zeug sonst beim Schweden kostet, aber dafür halt auch echt Lagerfeld. Genau darum streiten sich jetzt nicht nur in Wien-Mariahilf Frauen und ein paar Männer in den eigens eingerichteten Lagerfeld-Abteilungen bei H&M. Schließlich sind die meist schwarzen Rollis, Jeans, T-Shirts oder Chiffonkleidchen nur in limitierter Stückzahl


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