Sideorders

Indien

Stadtleben | aus FALTER 47/04 vom 17.11.2004

Die indischen Restaurants in Wien sehen mehr oder weniger alle gleich aus und werden irgendwie auch alle vom gleichen Publikum besucht. Eigenartig, denn Indien ist groß, die Rezeptvielfalt so unendlich, die Gewürze so spannend, der Bollywood-Boom so befruchtend. Okay, der Zug ist abgefahren. Die besten (wenngleich konservativen) indischen Restaurants sind diese:

Indian Pavillon, 4., Naschmarkt 74-75, Tel. 587 85 61, Mo-Fr 11-18.30 Uhr.

Der kleinste und beste Inder der Stadt. "Sir" Ashok Chandihok ist nicht nur ein Ausbund an Freundlichkeit, seine Currys sind einfach grandios, das Essen an seiner Theke hat immer was Zeremonielles.

Shalimar, 6., Schmalzhofg. 11,

Tel. 596 43 17, tägl. 11.30-14.30, 18-23.30 Uhr.

Einer der wenigen Inder mit schönem Gastgarten und auch sonst seit Jahrzehnten recht zuverlässig. Der Holzkohlengrill wird gut beherrscht.

Bombay, 7., Neubaug. 75, Tel. 523 44 50, tägl. 11-15, 18-24 Uhr.

Weit davon entfernt, ein schicker Inder zu sein, eher das Gegenteil. Das Publikum liebt ihn trotzdem, vor allem wegen der riesigen Portionen und der niedrigen Preise.

Yoga, 6., Webg. 3, Tel. 595 61 27, tägl. 11.30-14.30, 18-22.30 Uhr.

Südindische Küche in riesigen Portionen, schärfemäßig dem europäischen Geschmack angepasst. Indisch umgestaltetes Beisl, sehr witzig.

WEIN - Der Badiola (Sangiovese mit ein bisschen Cabernet Sauvignon und Merlot, ausgebaut im Barrique) der eleganten Marchesi Mazzei vom Castello Fonterutoli ist so ziemlich das Paradebeispiel des "New Tuscan"-Weins. Umso erfreulicher, dass dieser dunkelrote, vornehm dunkel-duftige Neochianti um ein Geld zu bekommen ist, um das man bei Wiens Edelitalienern gerade mal ein Glas davon bekommt.

Preis: e 5,99, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bis Ende November erhältlich bei Wein & Co.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige