MENSCHEN DER WOCHE

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Stadtleben | aus FALTER 47/04 vom 17.11.2004

Nein, Hugh Grant brauchte keine Karte, es war schließlich sein Film, der da vergangene Woche im Haydn-Kino Vorpremiere hatte. Renée Zellweger war zwar, im Gegensatz zur Berlin-Premiere von "Bridget Jones: The Edge of Reason" (Filmstart: 3. Dezember), nicht nach Wien gekommen, dafür aber jede Menge vor allem früher und später Mädchen, die alle nur Herrn Grant sehen, tüchtig kreischen und es anschließend telefonisch ihren Angehörigen mitteilen wollten ("Iieeeee, ich habe Hugh gesehen!"). Der Schauspieler machte seinem Ruf und Namen keinerlei Ehre, winkte brav quer über die Mariahilfer Straße und schaute sich den Film dann nicht an - war ja auch sein eigener. Stattdessen interessierte sich Grant für das "Morbide der Stadt" (wer hat ihm denn das gesagt?) und Sigmund Freud. Wer hätte das gedacht? Das nächste Mal wollen wir ein Interview. Aber ein höchst exklusives.

Hätten die Arena-Menschen das Wörtchen "pipifein" doch bloß nicht im Zusammenhang mit dem Arena-Umbau verwendet.


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