Eine schwarze Bilanz

Politik | STEFAN APFL | aus FALTER 48/04 vom 24.11.2004

ÖVP Die Demontage der ÖH-Führung ist nur das letzte Beispiel des schwarzen Machtrausches. Was hat die Bildungsministerin zuvor schon alles umgefärbt? 

Klaus Wittauer geht der jüngste Coup der Bildungsministerin zu wenig weit. Als einige Studenten vergangene Woche auf der Besuchertribüne des Parlaments mit ein paar Zwischenrufen ihrem Ärger über Elisabeth Gehrers Pläne Luft machten, führte der FPÖ-Abgeordnete, im Zivilberuf "Landwirtschaftsmeister", also ein Bauer mit Diplom, in breitem Tirolerisch aus, was er mit den aufsässigen Grüppchen am liebsten täte: "A Tritt in den Hintern g'hört denen", befand Wittauer da und meinte: "Die tät i mit meinem Güllefassl bearbeiten."

  Zu solch mittelalterlichen Methoden würde sich die Ministerin nie versteigen, wenn auch ihr letzter Kunstgriff (der Falter berichtete), der Anfang Dezember im hohen Haus mit schwarz-blauer Mehrheit abgesegnet werden soll, demokratiepolitisch allemal bedenklich ist: Mit einer Änderung des Hochschulgesetzes


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