"Heilig sein ist Quatsch"

Kultur | MAYA McKECHNEAY und MICHAEL OMASTA | aus FALTER 48/04 vom 24.11.2004

FILM Für "Die fetten Jahre sind vorbei" wurde Hans Weingartner zum Filmfestival in Cannes eingeladen. Mit dem "Falter" sprach der Regisseur über das Freizeitangebot in seiner Heimat Vorarlberg, seine Zeit als Hausbesetzer und darüber, dass auch Revoluzzer keine Superhelden sein müssen. 

Vor drei Jahren machte Hans Weingartner mit seinem Kinodebüt "Das weiße Rauschen" erstmals von sich reden. 1970 in Vorarlberg geboren, studierte Weingartner zunächst Neurowissenschaften in Wien, bevor er sich gänzlich aufs Filmemachen verlegte und 1994 nach Deutschland übersiedelte. Bis zum Ende der Neunzigerjahre folgten eine Reihe von Kurzfilmen und eine Ausbildung an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

  Mit seiner zweiten Kinoarbeit sorgte Hans Weingartner heuer für eine mittlere Sensation. "Die fetten Jahre sind vorbei" wurde im Frühjahr als erster deutscher Wettbewerbsbeitrag seit 1993 zum Filmfestival nach Cannes eingeladen: Dies, so vermutet der Regisseur und Drehbuchautor, wohl


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