Bonos Geist war hier

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 48/04 vom 24.11.2004

MUSIK Bono in der Lugner City, mit der U2 zum neuen U2-Album: Anmerkungen zur Veröffentlichung von "How to Dismantle an Atomic Bomb". 

Seit Montag steht die neue U2-Platte in den Läden. Jeder Anhänger der irischen Superstarband, der auch nur einen Funken Fanehre in sich trägt, hatte da den Songreigen vom eröffnenden "Vertigo" bis zum finalen "Yahweh" freilich längst schon durchgehört und entschieden abgenickt.

  Im Vergleich zum Eminem-Fan hatte der U2-Aficionado bei der Suche nach offiziell noch nicht erhältlicher neuer Musik seines Lieblingspopacts einen kategorischen Vorteil: Er musste nicht verbotenerweise die vorzeitig ans Licht der Welt gekommene MP3-Fassung herunterladen, die von "Atomic Bomb" seit zwei Wochen in den P2P-Plattformen des Internets kursiert, um in den Genuss der ersten neuen U2-Songs seit dem elf Millionen Mal verkauften Album "All That You Can't Leave Behind" (2000) zu kommen. Genau genommen musste er nicht einmal suchen. Er wurde gesucht.

  Bono Vox war


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