Horror Vacui

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 48/04 vom 24.11.2004

KUNST Der Künstler Gerwald Rockenschaub erweist sich im Museum Moderner Kunst als souveräner Sachwalter seiner selbst. 

Wenn ein österreichischer Künstler in der Mitte seiner Laufbahn angelangt ist und es bis dahin zu einigem internationalen Ansehen gebracht hat, dann stehen seine Chancen gut, vom Museum Moderner Kunst (Mumok) mit einer so genannten Mid Career Survey geehrt zu werden. Den Anfang machte im letzten Jahr Heimo Zobernig, nächstes Jahr wird Erwin Wurm an der Reihe sein. Derzeit zeigt der 53-jährige Linzer Allroundkünstler Gerwald Rockenschaub einen Überblick über sein Werk mit dem Titel "4296 m3".

  Der Titel nennt das Volumen, das ihm für die Ausstellung zur Verfügung steht, und er verdeutlicht, dass aus dem Maler geometrischer Bilder in den frühen Achtzigern längst ein Raumkünstler geworden ist. Was das ist, erklärt Rockenschaub anhand einer Wand aus aufgestapelten Acrylglaskuben mit dem Titel "2002, 85 Acrylglaskuben, farblos, transparent. 350 cm x 1190 cm;


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