IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 48/04 vom 24.11.2004

Douce France? Auf Frankreich als - neben den USA und Großbritannien weitgehend unbekanntes - Exilland für österreichische Musikschaffende während der NS-Zeit konzentriert sich der Orpheus Trust in seinem Festival "Douce France?". Der Verein, der sich die Erforschung und Veröffentlichung vertriebener und vergessener Kunst zum Ziel gesetzt hat, stellte für die Zeit zwischen 28.11. und 28.2. ein umfangreiches Programm zusammen: Eröffnet wird mit einem Konzert des Ensembles die reihe, das Werke von Paul Arma, Norbert Glanzberg und Max Deutsch zur Wiederentdeckung anbietet (Konzerthaus, 28.11.). Paul Arma, dem Komponisten des spanischen Bürgerkriegsliedes "No pasaran", ist eine Ausstellung im Künstlerhaus gewidmet (2.12. bis 6.1.), während eine Schau im Palais Clam-Gallas unter dem Titel "Musikerexil in Frankreich" das Festivalthema grundlegend behandelt (10. bis 28.2.). Passend im Flair der Zwanzigerjahre wird auf Wiens kleinster Opernbühne L.E.O österreichisches Exilkabarett aus

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